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Trondheim - Oslo 2018 540 km / 28 h Norwegenreise zu dritt, Martin und ich mit dem Rad im Gepäck - Pitti als Fahrer und zur Unterstützung. Schon die Überfahrt mit der Fähre von Kiel nach Oslo ein Erlebnis. Das Rennen selber dann heftig aber gut ..., Start Freitag Abend 22:3O h in Trondheim, trocken , 14 grad, in der ersten Nacht - 1 grad auf dem norwegischen Hochplateau - dann der Tag herrlich mit Sonnenschein - mittags ne halbe Stunde auf halber Strecke geschlafen , danach is Martin leider nicht mehr in den Tritt gekommen und hat bei 300 km aufgegeben - ging nicht mehr bei ihm - leider . Hab mich entschieden alleine weiter zu fahren und nicht abzubrechen - haben viel Zeit verloren bis zu der Entscheidung , dadurch ging es in die zweite Nacht , die letzten 80 km in strömendem Regen - Regenjacke und waren Handschuhe im Auto bei den andern , die schon zum Hotel gefahren sind . Am Ende heil im Ziel , völlig fertig , aber total überwältigt - war mal wieder was ganz anders - unglaublich - so was hatte ich noch nie gemacht - Wahnsinn Tolle Erlebnisse unterwegs , nette Leute kennengelernt , wahnsinns Landschaft , unvergessliche Bilder und Momente - möchte nix davon missen. 500 km - kann man machen - muss man aber nicht - und ich definitiv nicht noch mal. L. Hinz
10/6/ 2018 Crosstriathlon am Berliner Wannsee Februar 2018, Crossduathlon in der Grünheide. Es waren 0 Grad und eisige Ostwinde wehten. Handschuhe, Mütze und 3 Lagen Lycra waren Pflicht. Gut ein halbes Jahr später, kurze Klamotten, 30 Grad Temperaturunterschied und ein wenig fitter!? 2018 war wie 2017 und 2016, aber 2,3 neue Sachen gib es doch zu berichten. Wieder war es heiß, die Heide sandig, hügelig und fordernd. Der See hatte 24Grad, geschwommen wurde ohne Neo. Auf der Tagesordnung standen wieder 1km schwimmen in 2 Runden, 24km MTB / Crosser in 6 Runden und 6km Lauf in 4 Runden. Zur 1.Neuigkeit: Der Veranstalter bot 9.00Uhr, also 1 Stunde vor dem regulären Start das Double an. Für 400m schwimmen und 2,4km laufen gib es zwei Minuten Zeitgutschrift. Positiv betrachtet ein warm up. Andere Sportler quittierten das Double, angesichts der Temperaturen mit dem Finger an der Stirn. Rodrigo hat zugeschlagen. Aber auch alte Hasen müssen sich an den Dresscode halten. In der ersten Laufrunde wurde Rodrigo von der Jury nur mit Badehose gesichtet. Die zweite Laufrunde dann regelkonform mit Hose und Shirt. Matze ließ es ruhiger angehen, zumindest bis zum Einfahren am Fuße des einen Hügels. Der Scharfrichter der zweiten Disziplin. Wer heute keine guten Beine hat, musste runter vom Rad, das war jetzt klar. So viel sei verraten es gab heute einige. Drei Starter gingen also 9.58Uhr, mit den 2 Minuten Bonus in den warmen Wannsee. Der Rest 10.00Uhr hinterher. Rodrigo ging als erster in die zweite Schwimmrunde. Zur 2.Neuigkeit: galt es in den Vorjahren noch zwei massive Strohballen, zweimal nach den Schwimmrunden zu überwinden hatten wir 2018 freie Bahn. Wer zweimal in Folge drüber segelt vergisst es nicht und freut sich über diese kleine aber spürbare Neuerung 2018. Dann die Radrunden wie immer fordernd und technisch. Hügel hoch und wieder runter. Schinderei und Freude auf jeder der 6 Runden dicht beisammen. Matz´s schnellste Runde war die 4. Da kam Rodrigo als Motivation von hinten. Das lag an den 2 Minuten Zeitgutschrift und lieferte gleich einen guten Grund 2019 wieder zu kommen und nicht überrundet zu werden. Bei der Laufstrecke ging es 750 Meter hinauf und 750 Meter runter. Lange Weile kam nicht auf. Nach der letzten Runde ging es direkt in den Wannsee. Herrlich diese Belohnung nach diesem kleinen, feinen aber sehr anstrengenden Wettkampf. Für beide USVler gab es trotz der etwas schlechteren Zeiten bessere Platzierungen als 2017. Rodrigo 4. und Matze 18, bei 47 Startern. Nächstes Jahr das Double mit MTB.
Der Bergwitz Triathlon (0,75-23-5; 23.06.2018) In diesem Jahr die 28. Auflage- ist immer eine Reise wert. Man muss aber beachten, dass hier regelmäßig das Wetter sportunfreundlich ist. Starker Wind, Wellen, Kälte, Gewitter sind allen Triathleten und Zuschauern in Erinnerung, die regelmäßig diesen Wettkampf besuchen. So war es auch bei der diesjährigen Auflage recht kühl. Leichter Regen vor und z.T. während des Wettkampfes machte zumindest das Radfahren nicht leicht. 10 Frauen und 60 Männer standen dann 12:00 Uhr am Ufer und prügelten sich um die erste Boje, die nach Meinung vieler Sportler viel zu nah am Ufer gesetzt wurde. Das Radfahren war weitgehend problemlos. Ein Stück nasses Kopfsteinpflaster war mit entsprechender Vorsicht zu befahren. Die Radstrecke (2 Runden) hatte viele 90°- Richtungswechsel, die sicher nicht allen liegen. Dennoch war der Kurs gut befahrbar und der Wind erträglich. Der abschließende Zwei-Runden-Lauf auf stets wechselndem Untergrund stellte kein Problem dar. Unsere Sektion war gut vertreten, so dass wir in voller Mannschaftstärke Landesligapunkte sammeln und uns der Landesmeisterschaft im Sprint stellen konnten. Traditionell startete Rodrigo B. mit historischer Ausrüstung. Den damit verbundenen Nachteil auf dem Rad konnte er dann beim Laufen nicht mehr ausgleichen. Unter der Freude der Zuschauer und des Sprechers kam Rodrigo als 41. ins Ziel. Stefan T. wurde 21. und konnte dabei unseren Sportfreund Jürgen K., der für TC Merseburg startet, knapp hinter sich halten. Torsten S. und Bernard Ch. liefen zeitgleich durch das Ziel (31.Platz). Auch Roland P. war wie so oft in Bergwitz am Start und beendete das Rennen auf Platz 48. Jan H. hatte Pech, stürzte mit dem Rad kurz vor dem Wechsel, beendete den Wettkampf aber erfolgreich (60.Platz). In der LM-Wertung konnten Stefan T. und Torsten S. in der AK 50 die Plätze 2 und 3 belegen (Ulf Starke aus Magdeburg war nicht zu schlagen). Herzlichen Glückwunsch an Roland, der in der AK 60 den 1 Platz belegt und somit Landesmeister wurde. Im Jedermannrennen am Nachmittag wurde Kirsten S. 3. in der Frauenwertung (bei 41. Starterinnen !) . Auch unser Sportfreund Kai W. war aktiv und platzierte sich im Mittelfeld. Ergebnisse steth
14. Geiseltal-Triathlon in Roßbach an der Hasse Sonnenschein pur, und mit 26 Grad beste Bedingungen für eine Sprintdistanz. Das dachten sich auch 8 USV-ler und eine Angetraute und nahmen den Wettstreit auf sich. Das Blau unsere neuen Einteiler dominierte wieder das Starterfeld und für unsere Fotografin war jeder schon von weitem zu sehen. Sehr erstaunt, aber doch erfreut waren einige über die Nachricht NEO erlaubt. 21,6 Grad, Hürde knapp aber dennoch nach unten gerissen. Man muss eben auch mal in 5 Metern Tiefe messen… :-) Pünktlich 11:02 Uhr ging die Hetzjagd los. Entsprechend der Schwimmzeiten waren Torsten S. und Roland als erste an Land, gefolgt von Vanesa, tobo, Bernard, Matze, Andre und Karsten. Auf dem Rad aber wurde das Feld neu durchgemischt. Torsten S. behielt die Führung gefolgt von tobo, Bernard, Matze, Roland, Vanesa, Andreas und Karsten. Wie immer hatte der TCM nicht nur für schönes Wetter sondern auch wieder für Wind gesorgt. Ohne dem macht es auf der Strecke eigentlich keinen Spass. Ohne Wind kann jeder… Nach dem Wechsel vom Rad zum Lauf dauerte es nicht lange und ich hatte Torsten S. ein. War er doch beim Verlassen des Wechselgartens bereits in Sichtweite. Gleiches dachte sich aber bestimmt auch Bernard hinter mir. In Runde 2 schloss er auf mich auf und übernahm die Führung. Da konnte ich leider nicht dran bleiben. Am Ende fehlten mir dann 26 Sekunden. So war der USV Einlauf wie folgt: Bernard, tobo, Torsten S., Matze, Roland, Vanesa, Andreas und Karsten. Uns zwischendurch noch die schnelle Biene aus Halle namens Kirsten. Alle waren sich einig, es war ein schöner Wettkampf und ein Wettstreit im Team der Spass gemacht hat. Ich freue mich auf den Team-Triathlon mit euch. Bis bald und habt einen schönen Sommer. tobo [Ergebnisse]
Arzgebirg, wie bist du schie! Nun schon seit drei Jahren gemeinsam dem Rennradfahren verbunden, sind es zunehmend die Berge, die uns, Denis und mich, zum befahren reizen. Den Kyffhäuser haben wir im letzten Jahr bezwungen und so war es an der Zeit, den nächsthöheren Berg zu erwählen. Als ein gemeinsamer Freund uns mit Schrecken vom Fichtelberg- Radmarathon erzählte, den er geradeso überlebt hätte, war das Ziel gefunden. Sachsens höchster Berg sollte es sein, der, von Rittersgrün aus befahren, immerhin einer Bergwertung der 2. Kategorie bei einer recht bekannten Frankreich-Rundfahrt entspricht. Obwohl bereits im Februar angemeldet, landeten wir zunächst auf der Warteliste. Scheint im Trend zu liegen, sich an Sonntagen Berge auf dem Rad hoch zu quälen. Im April dann die erschrecken... äh erlösende Nachricht, dass zwei Plätze für uns frei geworden sind. Schnell zugegriffen und nun mit noch mehr Motivation in die Vorbereitung gestartet, hieß es fortan, regelmäßig die Hügel um den Süßen See zu erklimmen. Insbesondere der Anstieg von Zaschwitz nach Fienstedt wurde uns zur zweiten Heimat. Wer sich dieser Tage mal dorthin verirrt, sollte unsere Schatten auf dem Asphalt eingebrannt sehen. Auch ein Wiedersehen mit dem Kyffhäuser gab es, welcher dieses mal schon lockerer aus den Beinen ging. Und so standen wir am Sonntag des 17. Juni frohen Mutes am Bahnsteig und stiegen in den Zug nach Chemnitz, wo die rund 90 Kilometer lange Tour beginnen sollte. In Chemnitz angekommen, war es ein leichtes den Startbereich zu finden. Naturgemäß sind es nicht viele Menschen, die man an einem Sonntagmorgen um den Hauptbahnhof einer Stadt antrifft. Und die, die man trifft, haben in der Regel ähnliches vor wie man selbst. Die wenig subtilen Erkennungszeichen der Gleichgesinnten, ermunterten uns endgültig, ihnen einfach nachzufahren. Am Startbereich angekommen konnten wir es erstmal ruhig angehen lassen, denn wir waren dem letzten der 20 Startblöcke zugeteilt, welche im Abstand von ca. zwei Minuten losrollten. Punkt 9.33 überquerten wir dann die Startlinie und waren auf der Strecke. Diese zog sich zunächst recht entspannt und ohne aufregende Abschnitte hin, so dass wir gemächlich vor uns hinrollen und die Umgebung in Augenschein nehmen konnten. Auch das ein oder andere Gespräch kam zustande und dabei die Einsicht, dass es ähnliche Gründe sind, die einen dazu antreiben, Sonntagmorgen aufs Rad anstatt auf den Stuhl des Frühstückstisches zu steigen. Kurz vor der Streckenhalbzeit dann die ersten fieseren Anstiege, gefolgt von noch fieseren Abfahrten. So langsam wurden die Beine warm. Denis´ Höhenmesser blieb trotzdem zurückhaltend und so ahnten wir schon, was uns da hintenraus noch erwartete. Nach einem kurzen Halt in Zwönitz gings dann richtig ins Klettern. Immer längeren Anstiegen folgten immer kürzerer Abfahrten. Wir gewannen an Höhe und die Gespräche wurden weniger. Das Ortsschild von Rittersgrün schließlich läutete den Schlussanstieg ein. Nun hieß es auf 15 Kilometer 600 Höhenmeter und dabei Rampen von 13% zu bewältigen. Jetzt lohnte sich unserer abwartende, um nicht zu sagen schüchterne Taktik. Fahrer*in um Fahrer*in sammelten wir ein ohne dabei selbst überholt zu werden und erblickten immer wieder auch schiebende Radsportler, die sicher nur ihr teures Gefährt schonen wollten. Als wir dann auch langsam ins Keuchen kamen, war die Sachsenbaude, und damit das Ziel, endlich in Sicht. Wir ließen es uns nicht nehmen, noch einen kleinen Bergsprint alá Fienstedt hinzulegen und stiegen erschöpft vom Rad. Im Zielbereich erwartete uns neben Erzgebirgsfolklore und weichgekochten Nudeln auch unser Freund Tino, der uns freundlicherweise Nachhause chauffierte. Eine schöne Tour durch sehenswerte Landschaften, bei der angesichts des gerade im zweiten Teil sehr welligen Profils sowie des rassigen Schlussanstiegs durchaus Tour- bzw. Giro- bzw. Vueltafeeling aufkommt. In jedem Fall eine Reise wert. Danke an die Veranstalter für die reibungslose und vor allem unaufgeregte Organisation, an Rodrigo für seine Fertigkeiten, die uns eine reibungsfreie und vor allem geräuschlose Fahrt bescherten und an den freundlichen und rücksichtsvollen Schaffner im Zug nach Chemnitz, der unseren Räder einen Platz im Sitzabteil zugestand. Bis zum nächsten mal wenn es wieder lieblich vom Fichtelberg erklingt „Wu de Barg zum Himmel dringe, wu der Wald sich reckt und dehnt.“
Xterra Germany Angermüde Rund 300 km nördlich von Halle befindet sich der Ort Angermünde - unbekannt - in der Mitte des Biospherenreservates Schorfheide - schon bekannter. Seit Jahren macht die Xterra German Tour hier halt und lädt zum Triathlon auf Cross ein. Aus Sachsen-Anhalt trifft man da noch Thomas Röver unter den 50 Startern. Hohe Belastung, kleine Startfelder und der Mann mit dem Hammer sind garantiert. Nicht immer, aber oft. 2018 plante Rodrigo wieder den Start für Sonnabend 13.00h. Freitag Abend noch im Heidesee, saß er 7.00h im Zug nach Angermünde mit Stop in Magdeburg und Berlin. Die Fahrt entwickelte sich dramatisch. Oberleitungsschäden, 30 Grad im Schatten, eine ersatzlose Streichung eines Folgezuges, Panikattacken von Mitreisenden, Betätigung des Notfallknopfes, Stromausfall, Zusammenbruch des Funktelefonnetzes. Immerhin fuhr der Zug nicht rückwärts. 12.45h endlich in Angermünde auf dem Bahnhof angekommen, blieben noch 15 min bis zum Start. Da muss schon etwas ganz besonderes passieren, um da noch pünktlich an der Startlinie zu stehen. 13.00h stand Rodrigo an der Startlinie. Allein! Der Start soll Sonntag sein. Das war neu. Das war gut. Die Familie hatte sich auch voll auf Sonnabend vorbereitet und so hatten alle vier volle 24h geschenkt bekommen. Es war nicht zu fassen. Es war fantastisch. Rodrigo sollte es doch noch zum Start schaffen. Nach ausgiebigem baden folgte die Quartiersuche. Das nötigste für einen extra Tag und eine extra Nacht wurde noch nachgekauft. Wir speisten und Nächtigten mächtig prächtig am See. Der Morgen danach. Unglaubliche Körperstarre wurde am Morgen durch einen 10 minütigen Lauf am See wegnegiert. Der Start gegen 12.45h wurde in Neopren vollzogen. Es lief schlecht. Auch die 1. Runde auf dem Mountainbike war nur mäßig. Doch dann lief der Motor. Noch 5 Radrunden und 3 Laufrunden folgten ohne Rast & Ruh. Immer Sand am Schuh und in der Luft sorgten bei puls 180 für pannenlose Spannung beim Wettkampf. Mit der viertbesten Laufzeit konnte Rodrigo noch auf Platz 6 vorlaufen. Die Sieger duellierten sich über 2h an der Spitze und kamen innerhalb von 30 sec hintereinander ins Ziel. Auch 3 Frauen berackerten die Xterra Distanz. Nach Zieleinlauf folgten Zielbier und Badespaß beim Jahrhundertsommerwetter. Wenig Lärm um viel Sport, keine Tütchen, keine Aufkleber, keine Badekappe, keine Extrasiegerehrung. Aber viel Natur. Ergebnisse
30. GISA-(Halle)-Triathlon Der 30. war ein ganz besonderer Triathlon, war er doch endlich mal wieder im Herzen von Halle. Und so folgten der Ausschreibung auch zahlreiche USV-Sportler um sich bei herrlichem Sommerwetter zu messen. Insgesamt 11 Aktive und die flotte Kirsten (bald auch USV Mitglied) waren am Start. Geschwommen wurde in der Saale, erst stromabwärts, dann kurz stromaufwärts. Anschließend ging es auf einen 4 Runden-Kurs durch die Innenstadt von Halle, über die Preißnitz zurück zur Zielegwiese. Die beiden Laufrunden ähnelten der vom Firmenlauf und verliefen einmal rund um die Ziegelwiese. Alles in allem ein schöner Wettkampf mit kleineren Orientierungsschwächen der Teilnehmer. Teilweise weil man sich halt nicht angesehen hat, wo es aus dem Wechselgarten herausgeht, aber auch weil der Veranstalter vergessen hat hier und da Hinweisschilder aufzustellen. Am Ende haben dennoch alle das Ziel gefunden. Einlaufreihenfolge: Uwe K. / Bernard Ch. / Stefan Th. / Torsten S. / Matze / Markus H. / Vanesa N. im Hauptwettkampf und Chrispin / Kirsten S. / Karsten S. und Jan H. im Jedermann. Andreas L. habe ich leider nicht in den Ergebnislisten gefunden. Schön ist, dass wir auch auf dem Podium zahlreich vertreten waren. In der Altersklassenwertung ereichten Uwe K. den 1. Platz, Stefan Th. den 2. Platz, Vanesa und Kirsten jeweils den 1.Platz Gratulation an euch alle. Unser Sektionsmitglied Ole ist heute unter dem Decknamen Karl mit seiner Freundin in einer Staffel angetreten. Ole wir haben dich dennoch erwischt. Ergebnisse
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Das erste mal tuts noch weh So sagt man über den Ausdauerdreikampf (Kurz: Adreika). Am vergangenen Samstag, dem 18. August, war es dann soweit, dies endlich einmal selbst herauszufinden. Eigentlich plante ich, mein Debüt am 1. Juli an der Hasse zu geben. Mein Körper jedoch machte mir einen Strich durch die Rechnung und bescherte mir an dem Tag einen Triathlon der anderen Art: Husten, Jammern, Schlafen. Noch am selben Tag meldete ich für Oschersleben, um in diesem Jahr doch noch am Start stehen zu können. Dort angekommen, war ich der einzige Blau-Weiße im Starterfeld, hatte die Last der USV-Ehre also allein zu schultern. Beim Einrichten in der Wechselzone bemerkte ich, dass ich mein Startnummernband Zuhause vergaß. Welch fataler Fehler, der mich Zeit und ohnehin nur noch spärlich vorhandene Nerven kosten würde. Doch durch eine glückliche Fügung hatte der Sportfreund neben mir zwei und überließ mir bereitwillig eins davon. Vielen Dank nochmals! Für mich heißt das, fortan auch immer zwei dabei zu haben, um meine Karma-Schuld eines Tages begleichen zu können. Die Schwimmstrecke (500m) wurde im Schwimmbecken absolviert, wo in drei Wellen gestartet wurde. Ich war der 2ten Welle zugeteilt, zählte mit meiner angegebenen Schwimmzeit von 00:12:30 also überraschenderweise nicht zu den Langsamsten im Feld. 17:50 Uhr dann der Startschuss. Wir teilten uns die Bahn zu viert, weshalb es zu keiner Zeit eng wurde. Ich schwamm gemächlich los und tastete mich langsam an meinen Rhythmus heran. Nach etwa 13 Minuten schwang ich mich aus dem Wasser und machte mich geschwind auf den Weg zu meinem Rad. Die damit zu bewältigende Strecke (31Km) war ein asphaltgewordener Traum. Gesperrte Straßen, eine wunderschöne Landschaft mit Blick auf den Brocken im Abendlicht und die großartige Stimmung am Streckenrand ließen mich förmlich fliegen. Auf ungefähr der Hälfte der Strecke erblickte ich einen Athleten, dem offenkundig die Reifenluft ausgegangen war. Ohne jedes Zubehör stand ihm die Enttäuschung darüber, das Rennen nicht fortsetzen zu können, ins Gesicht geschrieben. Ungefragt überließ ich ihm meinen Ersatzschlauch sowie das nötige Werkzeug und wünschte ihm viel Glück. Nun selbst ohne Ersatzteile unterwegs, war für mich der einzig logische Schluss, noch schneller fahren zu müssen, um die Zeit, in der mich selbst ein Defekt heimsuchen könnte, möglichst zu verkürzen. Und so trat ich in die Pedale, was die Beine hergaben und war zu meiner Überraschung gefühlte fünf Minuten später schon wieder in der Wechselzone. Ich glaube, so schnell bin ich noch nie in meinem Leben Rad gefahren. Auf dem Weg zu meinem Platz öffnete ich, so wie ich das bei Profis glaubte gesehen zu haben, meinen Helm, was mir prompt eine gelbe Karte einbrachte. Nun weiß ich auch schonmal, wie sich das anfühlt. Die anschließende Laufstrecke war der reine Triumphmarsch. Immerhin stand meinem ersten Triathlon-Finish nun nichts mehr im Wege und ich konnte mit einem breiten Lächeln auf den Lippen die läppischen 5,5 Laufkilometer unter die Füße nehmen. Auch dies gelang mir recht zügig, so dass ich schon bald die Ziellinie überquerte, wo ich mich der Freude, den Umarmungen meiner mich begleitenden Frau und dem Kuchenbuffet hingab. Kurze Zeit später traf ich den pannengeplagten Sportfreund, welcher auch das Ziel erreicht hatte. Wie auch ich, absolvierte er seinen ersten Triathlon. Ich freue mich sehr für ihn, dass er es geschafft hat. Dass Triathlon Spaß macht, ahnte ich schon. Dass es jedoch solche Hochgefühle auslöst, hätte ich kaum für möglich gehalten. Glücklich und motiviert sehe ich den kommenden Wettkämpfen entgegen. Mein Dank gilt den Veranstaltern für die liebevolle Organisation, den Zuschauern für ihr leidenschaftliches Anfeuern jedes einzelnen Starters und natürlich Coach Rodrigo, welcher viel Geduld und guten Willen aufbrachte mir beizubringen, wie ich mich nicht nur über Wasser halten, sondern auch darin fortbewegen kann. Auf bald und Sport frei! Alexander
2. Hölle von Q – Quedlinburg 2/9/2018 Das Beste zu Beginn: Die Hölle hat Ihren Schrecken verloren! Nur an diesem Tag, nur für die Karma Staffel und nur mit dieser Tagesform. Heiß war sie trotzdem. Samstagnachmittag zogen Karsten und Matze, Kar - Ma, in den Vorhof der Hölle. Dieser befindet sich in Ditfurt in Otts Garten direkt am Kiessee. 19.00Uhr begann im Garten die sehr ausführliche, wohlwollende Wettkampfbesprechung. Anschließend Livemusik, Grill und Bier. Wir zogen uns aber zurück aus Ehrfurcht vor der Hölle. Die kompetente und wohlwollende Atmosphäre gab es vom Startschuss bis zum Zieleinlauf gratis dazu. Sonntag 5.00Uhr aufstehen im Camper auf der Wiese vor Otts Garten mit ca. 30 weiteren Sportlern die mit uns auf der Wiese genächtigt hatten. Matze`s Mitgefühl für Karsten ob des frühen Schwimmstarts um 6.43Uhr blieb unausgesprochen. Kein Wasser auf die Mühlen. Dann Geil, 200 Blauhelme sprangen in den Kiessee. 97 % mit Neo. Unser Naturbursche Karsten nur mit Trisuit, was für eine Show. Nach 25 Minuten der Erste aus dem Wasser, nach 20 weiteren Karsten. Die ersten 2 Kilometer waren im Kasten. Matze war heiß. 8Wochen intensives Radtraining waren vergangen. Intervalle, Mittwochsrunden bei 33 Grad und zwei Radrennen in Hamburg und Torgau. Super Beine und die gute Radzeit waren der Lohn dafür an diesem Tag. 83km und 1300Höhenmeter in 2,54h. Hammer Strecke von Ditfurt über Blankenburg nach Thale, nach Friedrichsbrunn, nach Thale, nach Friedrichsbrunn nach Thale. Matze verbrannte Kohlenhydrate. Karsten verbrannte Diesel auf der Fahrt mit dem Bus nach Thale. Und tankte seinerseits Kohlenhydrate für den bevorstehenden Halbmarathon. Heiß war jetzt auch Karsten auf die tolle Laufstrecke. 21 km mehrheitlich auf Trails entlang der Teufelsmauer von Thale nach Quedlinburg direkt auf den Marktplatz. Bis zum Marktplatz sollte es aber noch ein langer, zehrender Weg werden. Aus Thale raus ging es noch recht flach, dann kamen aber recht schnell knackige Anstiege und steinige Wege. Die Aussicht auf Bode und Teufelsmauer lenkten etwas von den Strapazen ab. Nach einigem Auf und Ab ging es durch Neinstedt und dann in eine lange Gerade Richtung Quedlinburg. Etwa 1,5 km vor dem Ziel dann noch ein krasser Kopfsteinpflaster- Aufstieg von 123 m ü.M. auf 182 m.ü.M. Auf den Schlossberg und dann Richtung Ziel durch die Hölle ( eine gleichnamige Gasse). Super Wettkampf, prima Organisation, viele Helfer, reichlich Beifall und viele Verpflegungsstellen. Matze fuhr währenddessen den Bus nach Quedlinburg. Und während Karsten alles aus seinem Körper herausholte füllte Matze in Quedlinburg angekommen schon wieder auf. Karsten kam direkt aus der Hölle auf den Marktplatz gelaufen. Matze dazu um die letzten 60m gemeinsam zu feiern. Beide waren sich schnell einig nächstes Jahr wieder zu kommen. Und die Hölle als ein Highlight 2019 in bester Erinnerung zu behalten.
5x3 zum Teamtriathlon nach Magdeburg Sonntag früh wuseln vor dem ADREIKA- Laden viele sportliche Menschen mit müden Gesichtern + 2 putzmuntere Jungs von Rodrigo, um sich und ihr Material auf Autos zu verteilen. Fast gleichzeitig kamen wir dann am Barleber See, bei Magdeburg an. Letzte Korrekturen zwecks Teamverteilung, Pavillonaufbau, allgemeine Orientierung für die Erstteilnehmer, wie mich, hinderten uns nicht, pünktlich um 10 Uhr mit ca. 120 anderen Teams zu starten. Die insgesamt vier reinen Männermannschaften und eine komplette Frauengruppierung von uns, waren alle über der "magischen"Grenze von über 120 Jahren! Bei 20C° Wassertemperatur stürzten sich, nach ca.100m Sprintstrecke, die ersten Teamkollegen ins Wasser. Nach 750m kamen Rodrigo, Paula, aus meinem Team und Torsten ganz weit vorne schnell wieder raus und konnten erste Emotionen, nach ihren ersten Wechsel, an die noch wartenden 3.Teammitglieder mitteilen. Bei der Radstrecke wurden dann die Platzierungen der Teams ganz schön durch- einander gewirbelt. Beim Wechsel von einem Teammitglied auf den anderen, musste man nur etwas Fingerfertigkeit mit dem Chip beweisen, bzw.erst einmal den Sport- Kollegen von weitem erkennen, um sich entsprechend zu positionieren, welches dann oft mit lauten Zurufen begleitet wurde. Gefahren wurde eine gut 20km lange Strecke, vorwiegend Landstraße mit einem kurzem Knüppelpflasterstück und Wind. Zwischendurch traf man sich mehr oder weniger unterm Pavillon, der nun bei strahlendem Sonnenschein auch Schatten spendete. Der Vorteil beim Team Triathlon ist, dass man sich zwar Zeit lassen kann beim Umziehen - solange man allerdings seine Sachen zwischen all den Klamottenhaufen wiederfand. Als ich mich zum Laufen bereit machte, waren einige unserer Teams schon im Ziel, freute mich aber umso mehr, einige zum Anfeuern unterwegs zu treffen. Alle haben ihr Bestes gegeben und somit wurden aus 15 guten Einzelzeiten 5 gute Teamzeiten. Während sich viele bereits an Matzes Pflaumenkuchen stärkten, konnten die Jüngsten beim Kindertriathlon ihre Fitness unter Beweis stellen. Lorenz, Rodrigos "Grosser ", konnte mit unbändiger Energie ganz weit vorne landen. Für uns 3 Frauen sprang am Ende sogar noch ein 3.Platz Ü120 heraus. Danke an Paula und Silvia! Darüber hinaus möchte ich auch den Einsatz der Organisatoren loben; viele Sportler bedeuten viel Arbeit und dafür haben sie es super hinbekommen. Unsere Teams nochmal in der Übersicht: USV1.1 USV1.2 USV1.3 USV1.4 Rodrigo Berger Torsten Schwarz Karsten Sparfeld Matthias Rodewald Peter Altner Markus Hinz Jan Hühn Michael Rückriem Volker Riffert Bernard Chemin Torsten Borauke Andreas Kabus (17.ges.) (23.) (68.) (37.) Gitti und die Detektive Paula Mörstedt Silvia Hagel Kirsten Schwarz (80.ges.; 3.ü120w) Bis demnächst, eure Kirsten
IRONMAN 70.3 Rügen Die 5.Auflage des Ironman70.3 Rügen in Binz fand am 09.September 2018 statt und ich stand das 2x am Start. Im Gegensatz zu meiner ersten Teilnahme hier in Binz 2014, wo es in Strömen regnete und heftig stürmte, waren die Wetterbedingungen diesmal traumhaft. Eine spiegelglatte, warme Ostsee (19°), Sonnenschein und nahezu Windstille bildeten den Rahmen für den anstehenden sportlichen Zeitvertreib von ca. 1500 Teilnehmern. Der Weltmeister Patrick Lange ging mit den übrigen Pro`s 10:00 Uhr ins Wasser, die Agegrouper folgten ab 10:15 Uhr mit Rolling Start unmittelbar links der Seebrücke. Die Zuschauer hatten somit von der Seebrücke beste Sicht auf das Spektakel. Rolling Start war für mich Premiere. Kühn stellte ich mich bei < 35 min für die 1,9km in die Startbox, was etwas zu hoch gepockert war, denn 40 min Schwimmzeit sentsprachen nicht ganz meinen Erwartungen (die Strecke soll etwas länger gewesen sein ???). Ein unedlich langer Weg zur Wechselzone und zum Rad (T1 ca. 5:30 min!) folgte (wer Binz kennt: vom Strand bis hinter den Bahnhof; alles mit Vlies ausgelegt). Der Radkurs (90,1km) war für mich wie gemacht. Leichte, langgezogene Anstiege, unspektakuläre Abfahrten und keine engen Kurven. Man konnte es sich richtig schön bequem machen auf dem Aerolenker. Es wurde auf voll gesperrten Straßen Richtung Prora gefahren, dann nach Bergen und Puttbus und über Prora wieder nach Binz zurück... und weil das so schön war, das Ganze noch einmal. Mit einer Zeit von 2 h 28min war ich dann auch recht zufrieden. Viele Räder standen da noch nicht im Wechselgarten. Der Wechsel zum Lauf dauerte bei mir komischerweise auch wieder ca. 5 min (aber ca. auch bei den anderen Sportfreunden meiner Vergleichsgruppe). Die ersten Kilometer auf der Laufstrecke konnte ich zügig und ohne Probleme mit etwa 4:40 min/km angehen. Die Strecke verlief sehr schön im hinteren Ortsteil von Binz (2,5 Runden). Die Streckenplaner hatten aber den Klünder Berg eingebaut. Dieser war 4x zu überlaufen, was mir und mit Sicherheit vielen Anderen gar keinen Spaß machte. Mit zunehmender Strecke ging mir dann doch etwas die Luft aus. Ein schöner Zieleinlauf an der Seebrücke mit vielen Zuschauern entschädigte dann aber für den doch kräfteraubenden Laufkurs. Mit 1h43 hab ich den Halbmarathon noch anständig über die Bühne, d.h. über die Binzer Promenade gebracht. In der Summen war ich dann mit 5h03min im Ziel. Insgesamt ein gutes Rennen für mich. Plazierung: 14. in der AK ( ca. 120 Teilnehmer in AK 50-54), 181.Gesamt. Der Ironman 70.3 Rügen ist ein super organisiertes Rennen. In Verbindung mit einigen Urlaubstagen ist es die Anreise allemal Wert, vorrausgesetzt das Wetter ist so schön wie in diesem Jahr. steth
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Überwintern für Triatheten? Hier Mal ein netter Vorschlag! Mit Mega Spaß und frühlingshaften Temperaturen bei den zwei mitteldeutschen Crosswettbewerben: Bioracer Cross Challenge und dem Biehler Crosscup. Für uns ist die Sache ja jedes Jahr um diese Zeit extrem zwiespältig. Man will jetzt gleich den Triathlon an den Nagel hängen und sich dem Querfeldein mit Haut und Haar hingeben. Das Beste vom Besten Material an den Start bringen und richtig losrocken, in der Hobbyklasse. Die Realität sieht aber anders aus. Wir müssen mit vier Wochen je 2 gezielten Einheiten Vorbereitung in der Heide auskommen. In der Zeit wird zum Beispiel die Himmelleiter 10 Mal hintereinander erstürmt. Technik und Athletiktraining im Kletterparcours auf der Peißnitz absolviert. Das Training dieses Jahr war besser, passgenauer als die letzten Jahre. Und Matzes Hoffnung auf ein Pünktchen im vierten Jahr Cross stiegen mit jeder Stufe auf der Himmelleiter. Das erste Rennen glich ein Husarenritt. Weil es ein Nachtrennen unter Flutlicht war. Weil die Anstiege für Matze´s Übersetzung unmenschlich waren. Weil der Chef der Veranstaltung Robert Förster heißt. Weil du mit 30% Sicht über ein Stoppelacker bretterst. Und weil dein Bike mit 33 Millimeter breiten gedämpft ist. Beste am 3/10 um 22.15Uhr nach dem Zieleinlauf und 30 Minuten purer Aktion: es geht nicht härter. Die ersten 30 Minuten in 2018 bestritt Matze als Solist. Am 11/10 gesellte sich Rodrigo und Familie dazu. Es ging zum Lieblingsrennen nach Grimma. Parcours ist wieder gleich. Bei Crossrennen ein Mega Vorteil. Es sind immer Rundenrennen von 4 6 Runden, je 8 10 Minuten. So glaubt man in der letzten Runde auch „blind“ fahren zu können. Das ist natürlich Quatsch aber man hat seine Linie gefunden und stellt auf Autopilot. Kennt jeden Stein und jede Wurzel. Die Startnummer für Rodrigo war die 100, für Matze die 101. So wollte Matze auch ins Ziel, nach Herrn Berger. Außerdem gab es die Ansage nicht überrundet zu werden. Neu 2018 die um 100 Meter längere Laufstrecke durch feinsten „Ostseesand“, leicht ansteigend, weg vom Muldeufer. Dort war auch das große Stimmungsnest mit Tine, Lorenz und Bela. Und auch nur dort war es so notwendig. Matze kam 90 Sekunden, direkt nach Rodrigo ins Ziel war überglücklich und ordentlich breit. Beide Vorhaben wurden erfolgreich gleich beim zweiten Lauf in die Tat umgesetzt. An der schönen Mulde bei Sonne und süffigen Getränken klang der Supersonntag aus. Wir sind in Borna auf der Wildnitzer Kippe am 18/10. Die USV Crossabteilung mit Fankurve wieder am Start. Borna ist Neuland. Nach dem Einfahren aber alles klar, Anschnallen war Pflicht. Der Kurs glich einen Jump an Run Spiel und alle zehn Finger 40 Minuten am Controller. Erholung nur bei einem Sturz möglich. Die Kippe war trocken, dreckig, staubig, fies, technisch. Die Fahrer deutlich gezeichnet nach der Ziellinie. Ein 31. und ein 35 Platz sprangen heraus. Von Punkten waren beide heute weit entfernt. Matze hatte seinen vorläufigen Höhepunkt schon in Grimma erreicht und machte für 14 Tage Pause. Mental war das nicht leicht zu managen. Entzugserscheinungen? Rodrigo zog die nächsten 2 Wochen weiter nach Bautzen und Erfurt. Und holte die ersten Punkte. Für sich, für seine Familie, für Matze und den USV und für die ganze Welt. Anders sind die Freudenrufe nicht zu deuten. Heute haben wir den 11/11, Fasching / Martinstag je nach Deutung. Für uns die große Crossparty in Granschütz. Irgendwie ein Heimrennen weil in Sachsen Anhalt. 38 Hobbycrosser standen 14.15Uhr an der Startlinie. Rodrigo halbfit, Matze auch halbhalbfit. Rodrigo hatte getanzt und gefeiert Matze gearbeitet und Fußball verfolgt. Premiere hatte Rodrigos neuer Flitzer. Mit SRAM´s neuer eTAP Schaltung und Schlauchreifen. Hart ging es gleich zur Sache. Nach 2 Minuten war die erste Sortierung durch. Rodrigo unter den ersten 15, Matze kämpfte um die 25. Der Kurs war geil zu fahren. Es hatte geregnet, der Staub war gebunden, der Druck auf den Reifen nachgiebiger, es schnalzte unter einem. Matze konnte das Freitagstraining auf der Orginalstrecke in Granschütz leider nicht in die Tat umsetzten. Entweder war die Sandkiste zu voll zum „durchsurfen“ oder es fehlte an Schmackes. Die technischen Auffahrten im Eifer zu tricky. Bei Rodrigo sah es etwas besser aus. Auf jeden Fall sind beide ohne Überrundung ins Ziel. Rodrigo glücklich mit einem weiteren Punkt auf Platz 20. Matze genickt auf 33. Das einzige was 2018 noch nicht passen will sind die Temperaturen. Es war nie in den letzten 4 Jahren am Auensee in Granschütz mehr als 3,5 Grad. Matze ist schon mal heiß auf ein Rennen im Schnee. Bis Ende Januar kann es aber noch werden. Wir berichten am 25/11 aus Lostau. Gerne mit mehr Startern und größerer Fangemeinde.
Auewaldlauf 17/11/18 Am ersten wirklich kalten Tag in diesem Winter trafen sich insgesamt 10 USV´ler & Friends (Matze, Anne, Chris, Stephan, Carmen, Karsten, Lukas, Andi, Ole, goms) zum traditionellen Leipziger Auewaldlauf. Anlass war unser erster Lauftest in der neuen Testserie. Wer den Test selbst nachholen möchte, bitte mind. 5 km auf Zeit rennen und Herffrequenz und Tempo in min/km an den Coach Rodrigo senden. Knapp 12 Stunden nach der letzten gemeinsamen Schwimmeinheit und überbackenen Drehspieß standen wir pünktlich um 10 Uhr an der Startlinie. Aufgrund einer gesperrten Brücke wurde die Strecke leicht geändert, blieb jedoch weiterhin flach und sehr gut laufbar. Lediglich die niedrigen Temperaturen und der Trainingsrückstand ;) verhinderten Bestleistungen. Wir verteilten uns auf die 5,5 und 10 km Laufstrecke. Die 20 km mussten ohne USV´ler auskommen. Im Rennen startete Rodrigo gewohnt schnell, Lukas versuchte dran zu bleiben, was die ersten 5 km Spass bedeutete und letzten 5 km Kampf und Krampf. Rodrigo konnte sich auf dem erweiterten Podium platzieren. Bei herauskommender Sonne, Kaffee und Kuchen wurde noch fleißig analysiert und festgestellt, dass alle zufrieden mit ihren Leistungen waren, es eine angenehm und gut organisierte Veranstaltung und ein schöner gemeinsamer Vormittag war. Ergebnisse sind unter http://www.fit-leipzig.de/laufen/awl/awl.html zu finden.
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V. Querfeldeinradcross in Lostau. Bernard, Matze, Goms. Das sollten nun die 3 Männer sein, die nochmal zum vorletzten größeren Cross in Sachsen-Anhalt fahren sollten. Alex D., Markus M. Ole oder Karsten hatten immer wieder mal ab und zu gesagt. Bernard hielt für sie alle stellvertretend die Fahne hoch. Den beiden Anderen war kurzzeitig schon ein wenig mulmig dabei. Wenigstens hatte Bernard das überprüfte Rad mit neuen, ansprechenden reifen ein paar Mal getestet. An der Startlinie dann gab es bei 3 Grad aber wenig Wind nur noch den Weg nach vorn. Und das war auch gut so. Irgendwann muß man mal die Erfahrung mit den Elementen machen, sei es Wind & Wetter oder Sand & Holz. Die Strecke war ohne Berge, eine Runde etwa 2,5km lang und die mußte 4, 5 oder 6 Mal gefahren werden. Je schneller, desto öfter. Und heute sollten wieder Punkte her. Für Matze & Rodrigo. Bernard wollte nur lebend wieder von der Strecke kommen. Alle 3 hatten dann auch ordentlich Bodenkontakt zwischen all der Lenkerei & Bremserei & Raserei. HF um die 175 trieben den einen schneller über den Parcour, dem Anderen tropfte es aus der Nase, auch mal das rote Zeug. Aber kalt wurde dabei Keinem. Diesmal wurden auch die Hürden gesprungen, dafür aber am Sandberg rückwärts gerollt. Oft verlor man die Sekunden & Meter genauso schnell, wie man sie gewonnen laubte. Am Ende sprangen platz 9, 14 und 23 raus. Inoffiziell. Aber eine fantastische, gemeinsame Rückfahrt von Magdeburg nach Halle rundete den Sonntagnachmittag feucht ab. Treffen wir euch das kommende Mal dann beim OFFROAD DE LUXE RIDE in ein paar Tagen? Rodrigo Berger. Ergebnisse: www.rc-lostau.de
OFF ROAD DE LUXE RIDE Heute ist es passiert. Ich habe meine erste Offroad Challenge absolviert. Nach zwei Tagen Regen war ich sehr pessimistisch, ob ich mir, mit diesem Event, wirklich einen Gefallen getan habe. Ich entschied erst einmal eine kleine Proberunde im nahen kleinen Wäldchen zu fahren. Danach war ich noch mehr verunsichert. Der Boden war extrem aufgeweicht und der Kurs, soweit ich es überblicken konnte, auch sehr anspruchsvoll. Aber ein Zurück gab es nicht mehr, also rein ins Vergnügen. Nach einer kurzen Einweisung von Rodrigo, ging es dann auch gleich flott los. Etwas mehr als 20 Fahrer rannnten zu ihren Sportgeräten. Standesgemäß fuhr ich natürlich der ganzen Truppe hinterher. Das sollte sich bis zum Schluss auch nicht ändern. Allerding gaben auch einige auf. In diesem Moment wollte ich eigentlich nur die erste der fünf 4 Kilometer Runden überstehen. So quälte ich mich über mehrere kleine Hügel, unendlich viele Bodenwellen, Wurzeln, Steine, Pfützen und immer wieder Schlamm. Aber irgendwann kam eine längere Flachstrecke. Auf dieser erholte ich mich etwas, bis sich die nächste Herausforderung vor mir ausbreitete - der Eisbach. Als dann auch noch Tine, die übrigens die einzige Frau im Feld war, völlig selbstverständlich durch den Bach rannte, blieb mir nichts anderes übrig als es ihr gleich zu tun und auf die zweihundert Meter lange Umfahrung zu verzichten. Nach einem kurzen Abstecher in den nahe gelegenen Ort ging es wieder zurück auf die Motorcrossstrecke. Nach dem ich mehrere Anstiege, Eisenbahnschwellen und einen Betonfeiler überquert hatte, kam ich wieder in das kleine Wäldchen meiner Probefahrt. Danach hatte ich es geschafft. Ich habe tatsächlich die erste Runde überstanden. Hoch motiviert stürzte ich in die zweite Runde. Und die lief dann auch gleich viel besser. Und die dritte noch besser. Leider überrundete mich der führende Offroader Patrick in der dritten Runde das zweite Mal und damit war es nach dieser Runde für mich vorbei. Zum Aufwärmen gab es natürlich, wie immer, Heiß- und Kaltaltgetränke und Leckeres vom Grill. An dieser Stelle ist ein ganz großes Dankeschön an Tine und Rodrigo angebracht. Sie haben sich, wie immer, liebevoll um Organisation und Verpflegung gekümmert. Es siegte Tine bei den Frauen. Bei den Herren siegte Patrick vor Matthias R. und Lukas P. . Danke für den schönen Tag.
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31/12/18, 10 Kilometer Silvesterlauf im Auenwald Das Jahr 2018 endete in Leipzig. 700 Raketen darunter 5 USV Granaten gingen frohgelaunt, 12 Stunden vor dem großen Silvesterknall auf die Auenwaldstrecke. Die Weihnachtsgeschenke von vor einer Woche mussten ausreichen, denn hier am Silvestertag hat sich keiner von uns etwas geschenkt. Jeder hat auf seine ganz persönliche Art sein Feuerwerk gezündet. Rodrigo mit einer 37 minütigen Knallerei flog am schnellsten, gefolgt von Uwe K. mit 38,54 min. Dann gab es quasi einen Doppeleinschlag mit Jürgen und Matze. Bei Jürgen platzte die Bombe nach 41, 55 Minuten. Matze Böller kam 30 Sekunden später zum Einschlag. Und bei Karsten entlud sich das Geschoss nach ca. 50 Minuten. Anschließend wurde mit Gesöff und Gebäck für die bevorstehende Party wieder aufgeladen. Die Feuerei in Leipzig war frei verkäuflich, jugendfrei und mit 6,00€ für 40 Minuten deutlich günstiger als alle Ladenpreise. Adios 2018! Willkommen 2019!
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Silvesterlauf der Heidelaufserie Wir haben den 31.12.2018 und es ist wieder Zeit sich die Laufschuhe für den Silvesterlauf in Halle zu schnüren. Das Wetter spielt mit und auch dieses Jahr haben sich über 650 Sportler entschlossen, den Polstern der Feiertage entgegen zu wirken. Aus unserer Sektion haben sich insgesamt 6 Mitglieder eingefunden. Nach einem kurzen Plausch vor dem Start ging es kurz nach 10 Uhr, mit einer Rakete als Startsignal los. Die Strecke war vom Vortag ein wenig aufgeweicht, aber doch in einem besseren Zustand als gedacht. Die Wettkämpfe waren in Distanzen von 3,4km Lauf und Nordic Walking und 8,5km Lauf untergliedert. Nach knapp 42min waren die 8,5km geschafft und trotz anfänglichem Stau ist es doch noch ein recht sportlicher Wettkampf geworden. Die Belohnung nach dem Zieleinlauf waren Punsch/Glühwein und ein Pfannkuchen. Die Siegerehrung für Gesamt- und Tagessiege zogen sich bis in den Nachmittag. Alles in allem ein gelungener Jahresausklang und wir freuen uns auf das Jahr 2019!
WETTKAMPFBERICHTE Hier berichten unsere Sektionsmitglieder von ihren Wettkämpfen.